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Pressemitteilungen

15.09.2016

Wechsel bei den Ortsgerichten Willingshausen

Anfang September diesen Jahres wurden für die  Ortsgerichte I und III der Gemeinde Willingshausen  die von der Gemeindevertretung neu gewählten Ortsgerichtsvorsteher bzw. Ortsgerichtsschöffen beim Amtsgericht Schwalmstadt ernannt.

 

Gleichzeitig wurden im Rahmen einer Feierstunde die ausgeschiedenen Ortsgerichtsvorsteher Erwin Hochfeld Wasenberg,  und Walter Friedrich, Zella bzw. die Ortsgerichtsschöffen Wilhelm Berneburg, Wasenberg, Hubert Koch und Walter Dörrbecker, Loshausen aus ihrem Ehrenamt verabschiedet.

 

Herr Heinrich Stamm, Gungelshausen wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Ortsgerichtsschöffe geehrt.

 

Die Direktorin des Amtsgerichtes, Frau Dr. Labenski überreichte im Rahmen einer Feierstunde die Urkunden und würdigte das langjährige ehrenamtliche Engagement.

 

Bürgermeister Heinrich Vesper überbrachte die Glückwünsche des Gemeindevorstandes der Gemeinde Willingshausen und dankte den Geehrten für ihr außerordentliches Engagement.

 

Den neu ernannten Ortsgerichtsvorstehern, Volker Damm, Wasenberg und Dieter Hoos, Steina sowie den Ortsgerichtsschöffen Helmut Bach, Wasenberg, Georg Knapp und Renate Ide, Loshausen wünschte der Bürgermeister Erfolg und Freude bei der Ausübung dieses wichtigen Ehrenamtes.

08.09.2016

Naturnahe Umgestaltung der Flüsse Schwalm und Grenff in der Gemarkung Loshausen

v.L:Gerhard Heiße- Fa. Beisheim, Günter Sander- Regierungspräsidium Kassel, Peter Kugler- Wasserverband Schwalm, Sigrun Keim- Schwalm-Eder-Kreis, Matthias Knoch- Fa. Beisheim, Heinrich Vesper- Bürgermeister Gemeinde Willingshausen, Axel Sobirey- Ing.-Büro WAGU, Christian Stumpf- 1. Vors. Fischereiverein Loshausen, Peter Wahl- Bauamtsleiter Gemeinde Willingshausen

Bürgermeister Heinrich Vesper und Bauamtsleiter Peter Wahl informierten sich mit den beteiligten Behörden über den Baufortschritt dieser sogenannten Renaturierungsmaßnahme.

Die Flüsse Schwalm und Grenff werden der Natur wieder ein Stück näher gebracht, ist sich Bürgermeister Vesper sicher. Peter Kugler, Geschäftsführer Wasserverband Schwalm, freut sich, dass die Bauarbeiten so zügig voran schreiten. Denn diese gesamte Maßnahme ist eine Gemeinschaftsarbeit der Gemeinde Willingshausen und des Wasserverbandes Schwalm. Betreut und finanziert wird das gesamte Projekt mit rund 220.000,00 €uro von der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Kassel. Günter Sander hat dieses Projekt von Beginn an begleitet und ist sich sicher, dass wir hiermit einen erheblichen Beitrag für Natur- und Umweltschutz leisten. Auch die Hochwassersituation in dem Bereich Klinkenmühle wird sich durch diese Maßnahme verbessern. Das machen schon jetzt die besseren Abflussmöglichkeiten und Retentionsräume deutlich.


Ziel der Umgestaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen in der Schwalmaue ist neben der Verbesserung der Uferstrukturen auch die Vernetzung der Aue mit dem Fließgewässer. Dadurch erfüllt die Gemeinde Willingshausen eine wesentliche Auflage der EU-Wasserrahmenrichtlinien.

Die Planungen sehen auf den für die Umgestaltung zur Verfügung stehenden Flurstücken vor, der Grenff ein mäandrierendes Neugerinne mit flachen Böschungen grob vorzuprofilieren. An mehreren Stellen kehrt der „neue“ Lauf auf einigen Metern in das „alte“ Bett zurück, um wertvolle Strukturen zu erhalten.

Um auch schwimmschwachen Fischen sowie Kleinlebewesen die Längspassage der Grenff zu ermöglichen, ist an der Schützanlage in der Grenff der Ausbau einer flachen Gleite aus gut gestuftem Schüttsteingemisch beabsichtigt.

Herr Sobirey von der Ingenieurgesellschaft WAGU GmbH aus Kassel hat die Bauleitung und fachliche Betreuung vor Ort. Er zeigte sich mit der Arbeit der ausführenden Firma Beisheim aus Bebra sehr zufrieden.


16.06.2015

Es geht voran! - Richtfest im Kindergarten Wasenberg

Die Kinder des Kindergartens Wasenberg machten sich vom Kulturhaus aus auf den Weg, um sich die Baufortschritte des Umbaus ihres Kindergartens anzusehen.

Zum Richtfest hatten die Kinder das Richtbäumchen mit selbstgebasteltem geschmückt. Es gab Laugengebäck und Getränke.

Mit dabei waren Bürgermeister Heinrich Vesper, Architekt Herbold Gans, Gemeindevertretervorsitzende Helga Christ, Sachbearbeiterin Claudia Ide, die Erzieherinnen des Kindergartens sowie einige interessierte Eltern.

Mit der Bauausführung wurde am 23. Februar begonnen.

Bürgermeister Vesper dankte dem Trägerverein Kulturhaus und dem Vereinsring Wasenberg für das Verständnis und die zur Verfügung Stellung des Kulturhauses, in dem die Kinder bis zur Fertigstellung des Kindergartens untergebracht sind und sich dort mittlerweile auch gut eingelebt haben.

Den ausführenden Baufirmen dankte er für die gute, zügige und unfallfreie Arbeit.

 

Willingshausen, im Juni 2015

 

 

22.07.2015

Ausbildung und Praktikum erfolgreich abgeschlossen

Mit Erfolg hat Marcel Fischer, Wasenberg, im Juli dieses Jahres seine 3-jährige Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beendet.

Des Weiteren hat Niklas Ebel, Willingshausen, sein 1-jähriges Betriebspraktikum im Rahmen der Fachoberschule ebenfalls erfolgreich beendet und wird nach den Sommerferien die 12. Klasse besuchen, um die Fachhochschulreife zu erlangen.

 

Im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus dankte Bürgermeister Vesper dem ehemaligen Auszubildenden Marcel Fischer sowie Niklas Ebel für die geleistete Arbeit. Er wünschte Ihnen weiterhin viel Erfolg in der Schule sowie für den beruflichen Weg und für die Zukunft alles Gute.

 

Willingshausen im Juli 2015

15.06.2015

Neues aus Cléon

Foto (privat): Der letzte französische Besuch fand im Sommer 2013 statt – hier schon bei der Verabschiedung vor dem Rathaus in Wasenberg.

Erfreuliche Nachrichten hat das Cléon-Team  in Wasenberg erhalten: in der südfranzösischen Partnergemeinde ist der Vorstand des dortigen Freundschaftsvereins wieder komplett, Eliane Pifaud ist die neue Präsidentin. Bestätigt wurde, dass 51 Personen in der Zeit vom 25.7. bis 1.8.15 in die Schwalm kommen, zur Hälfte Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren.  Damit wird die 49. Kampagne eröffnet; seit 1967 lief der Jugendaustausch zwischen Wasenberg und Cléon d’Andran über die EUROPA-UNION, beim Dorfjubiläum 1990 wurde darüber hinaus die förmliche Verschwisterung mit der Gesamtgemeinde Willingshausen vollzogen.

Das offene Cléon-Team unter der Regie von Volker Damm bemüht sich zur Zeit, ausreichend Quartiere zu finden, Sponsoren zu gewinnen und ein attraktives Programm für Jung und Alt zu erstellen. Die nächste Sitzung findet am Mittwoch, d. 24.6.15, 19 Uhr im Vereinsraum des Rathauses statt; wer mitmachen will, ist willkommen.

Inzwischen ist auch ein handschriftlicher Brief des 95-jährigen Gilbert Sauvan eingetroffen, der als damaliger Bürgermeister 1967 die erste Gruppe leitete und im Laufe der Zeit viele Verbindungen anregte. Er begrüßt die kontinuierliche Fortsetzung der privaten und offiziellen Begegnungen und stellt sein soeben erschienenes neues Buch vor, in dem er viele Themen und Treffen würdigt – alles in Versform und im klassischen Alexandriner-Rhythmus.

Ursula Wendel 40 Jahre im Dienste der Gemeinde

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Willingshausen-Wasenberg. Für 40 Dienstjahre bei der Gemeinde Willingshausen wurde die stellvertretende Amtsleiterin Ursula Wendel, Merzhausen, geehrt. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Heinrich Vesper im Beisein des Gemeindevorstandes die Ehrenurkunde. Der Personalrat überreichte im Namen der Kolleginnen und Kollegen ein Präsent.

 Frau Wendel hatte am 1. August 1972 ihre Ausbildung bei der heutigen Firma Horn & Bauer begonnen und diese mit Erfolg am 16. Mai 1974 beendet. Seit 11. April 1975 ist Frau Wendel Angestellte der Gemeinde Willingshausen. Sie war unter anderem im Sekretariat und im Bauamt eingesetzt. Seit über 20 Jahren ist Frau Wendel stellvertretende Kassenleiterin. Bürgermeister Vesper lobte besonders die Zuverlässigkeit der Jubilarin. Er dankte ihr für die langjährige gute, erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte persönlich alles Gute und weiterhin viel Freude an der Arbeit.

 

 

20.03.2015

Besichtigung der alten Grundschulen in der Großgemeinde Willingshausen

Besichtigung in Loshausen
Besichtigung in Steina

Willingshausen. Zum Schuljahresbeginn August 2016 soll die neue Grundschule, die neben der Antreffhalle gebaut wird für den Schulbetrieb zur Verfügung stehen. Dann muss die Gemeinde Willingshausen darüber entscheiden, ob sie die alten Grundschulen in Wasenberg, Willingshausen, Merzhausen, Loshausen und Steina kostenlos vom Kreis übereignet bekommt. Deshalb hat Bürgermeister Heinrich Vesper gemeinsam mit den Fachbereichsleitern des Schwalm-Eder-Kreises Jens Becker und Gabriele Baar, Schulleiterin Frau Daube, Gemeindevorstandsmitgliedern, Fraktionsvorsitzenden und Ortsvorstehern die alten Gebäude besichtigt. Die Informationen sollen den gemeindlichen Entscheidungsgremien einen Überblick über die Substanz und den Zustand der Gebäude geben. Bürgermeister Heinrich Vesper will die Ortsbeiräte informieren und um Vorschläge für die Verwertung der Schulgebäude in ihren Ortsteilen bitten.

26.02.2015

Geschäftsleiter des Regionalmanagement Nordhessen zu Besuch in Willingshausen

Von links: Aufsicht des Malerstübchen Martha Elisabeth Ditter, Geschäftsleiter des Regionalmanagement Holger Schach, Bürgermeister Heinrich Vesper, Geschäftsführer der WTB Paul Kalbfleisch und Mitarbeiter der WTB Paul Dippel

 WILLINGSHAUSEN: Geschäftsstellenleiter des Regionalmanagement Nordhessen, Holger Schach, besuchte die Künstlerkolonie Willingshausen.

Nach einer Führung durch Bürgermeister Heinrich Vesper im kunstreichen Wasenberger Rathaus besuchten sie das Willingshäuser Touristikbüro. Dort erwarteten sie bereits Geschäftsführer Paul Kalbfleisch und die Mitarbeiter Paul Dippel und Ulrike Becker-Dippel. Es fand ein intensiver Gedankenaustausch über die künftige Zusammenarbeit der Künstlerkolonie Willingshausen und dem Regionalmanagement statt.

Im Vordergrund stand dabei, so Bürgermeister Vesper, die Weiterentwicklung des touristischen Angebotes in der Gemeinde Willingshausen. Wichtig sei es, die Besucherzahl weiter zu erhöhen. Schach zeigte sich begeistert von dem Angebot an Kunstwerken im Willingshäuser Malerstübchen und der Kunsthalle. Mit diesem Pfund ließe sich die Großgemeinde Willingshausen als Alleinstellungsmerkmal touristisch hervorragend vermarkten.

Den Abschluss bildete ein Besuch im Hirtenhaus, indem auch die WIllingshäuser Stipendiaten ihren Aufenthalt genießen.

13.02.2015

40-jähriges Dienstjubiläum

vl.: S. Süßmann,E.Korell, M. Ries, Bgm H. Vesper, Werner Schwalm, G. Schenk, G. Gimpel, G. Franke, P. Kalbfleisch
vl.: S. Süßmann, E.Korell, M. Ries, Bgm H. Vesper, Werner Schwalm, G. Schenk, G. Gimpel, G. Franke, P. Kalbfleisch

Für 40 Dienstjahre, davon 28 Jahre bei der Gemeinde Willingshausen, wurde Abwassermeister Werner Schwalm aus Loshausen geehrt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Bürgermeister Heinrich Vesper im Beisein des Gemeindevorstandes der Gemeinde Willingshausen die Ehrenurkunde, sowie ein Präsent.

Nach einer Lehre als Maschinenschlosser und 11 Jahren bei der Bundeswehr wurde Herr Schwalm am 1. Juli 1987 als Arbeiter der Gemeinde Willingshausen angestellt. Herr Schwalm ist seit 1991 aufgrund seiner Fortbildung für das für das gesamte Ver- und Entsorgungsnetz der Großgemeinde Willingshausen zuständig. Bürgermeister Vesper dankte Herrn Schwalm für die langjährige gute, erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte dem Jubilar persönlich alles Gute und weiterhin viel Spaß bei der Arbeit.

 

Willingshausen im Januar 2015

 

 

13.02.2015

25-jähriges Dienstjubiläum

Frau Eva Harich konnte für 25 Dienstjahre bei der Gemeinde Willingshausen geehrt werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Bürgermeister Heinrich Vesper im Beisein des Personalrates Werner Schwalm und den Kindergartenmitarbeiterinnen die Ehrenurkunde, sowie einen Blumenstrauß.

Frau Harich ist als Gruppenleiterin im Kindergarten Wasenberg beschäftigt. Bürgermeister Vesper dankte Frau Harich für die langjährige gute, erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte der Jubilarin persönlich alles Gute und weiterhin viel Spaß bei der Arbeit.

 

Willingshausen im Februar 2015

 

 

 

Baubesichtigung Grundschule Willingshausen Frühjahr 2015

Die neue Grundschule für die Großgemeinde Willingshausen soll zum Schuljahr 2016/2017 fertig erbaut und eingeweiht werden.

 

Bei der Baubesichtigung mit dem Architektenbüro Schultze und Schulze, den Ansprechpartnern und Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker vom Schwalm-Eder-Kreis, Bürgermeister Heinrich Vesper und Bauamtsleiter Peter Wahl sowie den Ortsbeiräten, Gemeindevorstehern und Gemeindevertretern der Gemeinde Willingshausen wurden die bisherigen Baufortschritte gezeigt und erörtert. Herr Becker und Architekt Prof. Schulze berichteten, dass der Bau gut voranschreitet und sie davon ausgehen, dass alles rechtzeitig fertig wird. Bauherr ist der Schwalm-Eder-Kreis. „Der Neubau mit einem Kostenvolumen von ca. 5 Millionen Euro ist für den Schwalm-Eder-Kreis eine gewaltige Kraftanstrengung“ so Erster Kreisbeigeordnete Winfried Becker, „dennoch ist er sinnvoll für die Zukunft der Kinder und bietet die Chance, neue pädagogische und rechtliche Vorgaben zu erfüllen.“ Dadurch sollen rund 180 Kinder der Gemeinde Willingshausen und eventuell des Schwalmstädter Stadtteils Trutzhain eine gute schulische Ausbildung ermöglicht werden.

Die neue Grundschule wird ein zweistöckiges Gebäude mit Werk- und Musikräumen, Mensa/Aula und Catering-Küche. Es wird ein freiwilliger Ganztagsunterricht angeboten und das Gebäude wird so erbaut, dass auch Schülerinnen und Schüler mit Handicap aufgenommen werden können.

Herr Becker dankte der Gemeinde für die bisher gute Zusammenarbeit.

 

 

Siegereherung "Unser Dorf hat Zukunft"

Siegerehrung
OV Reinhold Corell

Früher sollten die Dörfer nur „schöner“ werden, heutzutage ist der Anspruch jedoch gestiegen. „Unser Dorf hat Zukunft“ heißt daher seit 1997 der Wettbewerb, bei dem sich Ortschaften aus dem ländlichen Bereich einer Kommission präsentieren und einen objektiven Vergleich anstreben.

Vor Kurzem wurden in der Antreffhalle Merzhausen die Urkunden für den Regionalentscheid überreicht, Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker zeichnete die Sieger aus. „Diesem Wettbewerb kommt eine bedeutende Rolle in der aktiven Gestaltung des strukturellen Wandels der Dörfer zu“, sagte er vor etwa 160 Gästen.
„Es ist eine hervorragende Chance, die Aktivitäten im Ort zu bündeln und zu intensivieren“, machte Becker deutlich. „Wer aktiv an der Gestaltung seines Lebensraums mitwirkt, stärkt die Mitverantwortung und die Verbundenheit mit seinem Dorf“, so der Vizelandrat weiter. Trotz des demografischen Wandels wehrte er sich gegen Aussagen von Zukunftsforschern, die salopp forderten: „Einige Dörfer muss man einfach schleifen“. Er dankte den Anwesenden für die Bereitschaft, sich für für das Wohl und die Zukunft „ihres Dorfes“ einzusetzen.

 

Man hat allein schon durch die Teilnahme gewonnen“, machte Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper in seinem Grußwort deutlich, „dadurch werden neue Ideen entwickelt, damit auch künftige Generationen auf dem Land leben können und wollen“, sagte er voller Zuversicht.
Willingshausen.Die Dörfer Willingshausen, Namensgeber der Großgemeinde, und Wahlshausen, Ortsteil von Oberaula, sind die diesjährigen Sieger, der beiden Wettbewerbskategorien – mit und ohne Dorferneuerung. „Unser Dorf hat Zukunft – hat unser Dorf Zukunft?“, lautete die Fragestellung, die sich Ortsvorsteher Reinhold Corell und die Aktiven im Malerdorf gestellt hatten. Auch die Wahlshäuser seien fleißig und kreativ gewesen, berichtete Walter Berg, dabei hätten sie in 5.000 Arbeitsstunden unter anderem den „schönsten Dorfmittelpunkt weit und breit“ geschaffen, so der Ortsvorsteher stolz.

Insgesamt 14 Orte hatten sich am Regionalentscheid beteiligt und erhielten eine Urkunde, jeweils die ersten drei bekamen zusätzlich einen Scheck. Der Schwalmstädter Ortsteil Frankenhain durfte sich über eine Sonderauszeichnung für seine gelungene Präsentation freuen, die Jugend von Bad Zwesten-Wenzigerode über den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis Jugend im Dorf“.

(Text u. Foto U. Köster)

Loshäuser Kriegsgrab erstrahlt in neuem Glanz

(von links nach rechts) Beigeordneter Günter Franke, Erster Beigeordneter Manfred Ries, Sachbearbeiterin Anna-Lena Todt, Bürgermeister Heinrich Vesper, Pfarrer Gert Rübeling und Ortsvorsteher Bernd Bätz würdigten Stanislaus Biberacki an seiner neuen Grabstätte.

Das Grab von Stanislaus Biberacki lag einsam, fast vergessen am Rand des ehemaligen Friedhofs von Loshausen.

Biberacki war ein polnischer Kriegsgefangener, der auf einem Bauernhof in Loshausen arbeitete. 

In enger Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Kassel wurde die Umbettung seiner Grabstätte geplant. Ende September fand die Exhumierung seiner Überreste statt. Seine letzte Ruhestätte findet Stanislaus Biberacki nun auf dem Urnengräberfeld des kommunalen Friedhofs in Loshausen.

Der vorhandene Grabstein wurde aufbereitet und eine neue Grabplatte mit Blumenschale angebracht.

 

Die Gemeinde Willingshausen bedankt sich beim Bestattungsinstitut Merz für die Spende des neuen Sargs sowie bei der Fa. Riehl&Hehlgans für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

13.08.2013

Landstraße zwischen Wasenberg - Neustadt wird erneuert

Vizepräsident des Hessischen Landtages Heinrich Heidel, Erster Beigeordneter Manfred Ries, Landtagskandidatin Wiebke Reich, Bürgermeister Heinrich Vesper
Vizepräsident des Hessischen Landtages Heinrich Heidel, Erster Beigeordneter Manfred Ries, Landtagskandidatin Wiebke Reich, Bürgermeister Heinrich Vesper

Die Landesstraße L 3263 zwischen Willingshausen-Wasenberg und Neustadt soll grundhaft erneuert werden. Hocherfreut nahmen Bürgermeister Heinrich Vesper und der Erste Beigeordnete Manfred Ries diese Nachricht vom Vizepräsident des Hessischen Landtages Heinrich Heidel entgegen. Gemeinsam mit dem leitenden Ministerialrat Weber vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, Herrn Brandt von Hessen Mobil überzeugte Heidel sich von dem desolaten Zustand der Landesstraße. Spätestens ab 2015 wird die Landesstraße bis zur Kreisgrenze Neustadt (Marburg-Biedenkopf) grundhaft erneuert. Sollte jedoch der Winter eine weitere erhebliche Verschlechterung der Fahrbahn bringen, könnte auch ein früherer Ausbau in 2014 möglich sein. Ein gut erhaltenes Straßennetz ist für den ländlichen Raum unbedingt wichtig, so MdL Heinrich Heidel. Deshalb habe die Werterhaltung des Landesstraßen- infrastrukturvermögens oberste Priorität. Verkehrsminister Florian Rentsch habe auch dementsprechend gehandelt und Sofortmaßnahmen in die Wege geleitet.

Laut Herrn Brandt, Hessen Mobil, sind die planerischen Vorarbeiten bereits angelaufen, um die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn umzusetzen. Insgesamt beträgt die Baustrecke bis zu Kreisgrenze 3,6 km. Ab der Grenze Neustadt befindet sich die Straße in einem guten Zustand. Die Baukosten werden ca. 1,6 Mio. Euro betragen. MdL Heidel machte deutlich, dass die Hessische Landesregierung die Priorität auf Investitionen in den Erhalt des vorhandenen Landesstraßennetzes vor Investitionen in den Neubau setze. Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen mittelfristig aber bei weitem nicht aus, um das ca. 7.000 km lange Landesstraßennetz zeitnah zu sanieren. Auch die Landesstraße zwischen Wasenberg und Ransbach weist erhebliche Schäden in der Fahrbahndecke auf. Sie soll in das Straßenerneuerungsprogramm ebenfalls aufgenommen werden. Für den ländlichen Raum, das sind sich MdL Heidel und Bürgermeister Vesper einig, ist es auch in Zukunft unerlässlich, dass erhebliche Mittel in die Sanierung und Erneuerung des Straßennetzes fließen.

Interkommunale Zusammenarbeit Stadt Schwalmstadt und der Gemeinde Willingshausen

Bernd Haberkern IAT Darmstadt, Christian Nachbar Maschinenring Schwalm-Eder, Martin Knopp Technischer Betriebsleiter Stadtwerke Schwalmstadt, Peter Wahl Bauamtsleiter  Willingshausen, Dr. Gerald Näser Bürgermeister Schwalmstadt, Heinrich Vesper Bürgermeister Willingshausen, Ingo Zulka Abwassermeister Stadtwerke Schwalmstadt, Werner Schwalm Abwassermeister Willingshausen
Bernd Haberkern IAT Darmstadt, Christian Nachbar Maschinenring Schwalm-Eder, Martin Knopp Technischer Betriebsleiter Stadtwerke Schwalmstadt, Peter Wahl Bauamtsleiter Willingshausen, Dr. Gerald Näser Bürgermeister Schwalmstadt, Heinrich Vesper Bürgermeister Willingshausen, Ingo Zulka Abwassermeister Stadtwerke Schwalmstadt, Werner Schwalm Abwassermeister Willingshausen

Als Interkommunale Zusammenarbeit werden künftig die Klärschlämme aus den Kläranlagen in Willingshausen in der Gruppenkläranlage Treysa verwertet.

Die Verwertung von Klärschlämmen aus den Kommunalen Kläranlagen der Gemeinde Willingshausen in der Gruppenkläranlage Schwalmstadt-Treysa ist das Ergebnis einer energetischen Optimierung. Diese Maßnahme wird mit Mitteln aus dem Umweltinnovationsprogramm gefördert. Der zuständige Ingenieur Bernd Haberkern (IAT) ist überzeugt, dass dies eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Maßnahme ist. Der zusätzliche Klärschlamm führt zur Erhöhung der Gasproduktion im Faulturm (Energie aus Abfall) und zur Verringerung der zu verwertenden Klärschlammmenge.

 

Bürgermeister Dr. Gerald Näser und Bürgermeister Heinrich Vesper sind sich einig, dass hierdurch gleich mehrere Ziele erreicht werden:

  1. Verwirklichung von Klimaschutzmaßnahmen (Erhöhung der Gasproduktion aus Klärschlamm, Stromeinsparung)
  2. Langfristig gesicherte Klärschlammentsorgung und geringe Schlammmengen
  3. Verringerung der Betriebskosten
  4. Höhere Effizienz durch interkommunale Zusammenarbeit

 

Zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region, da die landwirtschaftliche Verwertung des anfallenden Klärschlamms und der Transport gemeinsam mit dem Maschinenring Schwalm-Eder und örtlichen Landwirten durchgeführt wird.

Für den Transport der Klärschlämme von Willingshausen nach Treysa fallen jährlich rd. 20.000,- € Kosten an. Die Kosten für die nach der Faulung und maschinellen Eindickung noch zu verwertenden Klärschlammmengen reduzieren sich um rd. 40.000,- € pro Jahr. Außerdem schafft die energetische Verwertung des zusätzlichen Gasanfalls zusätzliche Einnahmen. Weiterhin werden Stromkosten auf den Kläranlagen in Willingshausen eingespart, die bisher für die Belüftung zur Geruchsstabilisierung des Klärschlammes angefallen sind.

Die Summe der Einsparungen teilen sich die beiden Kommunen je zur Hälfte.

Näser und Vesper sind optimistisch, dass die gemeinsame Klärschlammbehandlung im Sinne des Klima- und Resourcenschutzes eine sinnvolle Maßnahme ist und für beide Seiten Kostenvorteile und langfristig wirksamen Zusatznutzen bringt. Die beiden Verwaltungschefs wollen auch in anderen Aufgabenbereichen die Interkommunale Zusammenarbeit weiter voranbringen.

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