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Künstlerkolonie aktuell

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Touristische und kulturelle Zusammenarbeit nimmt Fahrt auf.

 

Willingshausen. Für den 22. Februar hatten der Ortsbeirat Willingshausen und die Willingshausen Touristik BetriebsgmbH sämtliche Ortsbeiräte der Gemeinde Willingshausen zu einem Arbeitstreffen über die touristische Arbeit in den Ortsteilen eingeladen. Im Namen des Ortsbeirates Willingshausen und der WTB konnte Reinhold Corell am Mittwochabend Ortsbeiräte aus 4 Ortsteilen und einen Gewerbetreibenden zu dem Workshop über die touristische Entwicklung der Großgemeinde Willingshausen begrüßen.

Nach einer Einführung über die Stellung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Schwalm-Eder-Kreis (Siehe auch Artikel in der HNA vom 20.02.2017) und hier auch im Besonderen für die Gemeinde Willingshausen wurden die bisherigen Angebote und Ideen in einem Brainstorming gesammelt und an einer Ortsteilkarte der Großgemeinde visualisiert. Es ist erstaunlich, wie groß die vielfältige Anzahl der sehenswerten Alleinstellungsmerkmale der einzelnen Ortsteile ist. Hier waren sich alle Anwesenden einig, dass die Kombination dieser Alleinstellungsmerkmale die touristische Attraktivtät unserer Kommune potenziert und so den Fremdenverkehr in allen Ortsteilen zum Nutzen der Großgemeinde erheblich steigern kann.

In einem weiteren Schritt wurden die Formen der Veröffentlichungen besprochen. Es wird ein modulares Gesamtkonzept für die Großgemeinde angestrebt, in dem sich alle Ortsteile und touristischen Anbieter präsentieren können und ihre Angebote flexibel und ergänzend vorstellen.

Gerne sagten zum Abschluß alle Beteiligten ihre Teilnahme für das nächste Arbeitstreffen zu.

13.04.2016

Figuren und Geschichten

Foto: WTB

In der Kunsthalle Willingshausen zeigt Sarah Marie Versper eine Zusammenschau ihrer Arbeiten aus den vergangenen Jahren. Vesper, die an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) studiert, präsentiert sich vielseitig. Neben Zeichnungen sind in der Ausstellung Drucktechniken wie Linolschnitt, Siebdruck und Offsetdruck vertreten. Kleinste Formate wechseln sich mit raumhohen Blättern ab.

 

Zum einen sind ihre Finelinerzeichnungen zu sehen, die von weitem ungegenständlich anmuten. Nähert man sich den Blättern, dann erkennt man, dass es sich um Wimmelbilder handelt, die von Geistern und beseelten Gegenständen, von tänzelnden Figuren, Häusern, Pflanzen und Tieren bewohnt sind. Jede der Figuren auf den Blättern kann Verbindungen eingehen zu weiteren Figuren. Sie kann eine eigene Geschichte erzählen. Vielleicht ist aber auch jedes einzelne Blatt eine ganz großes, lautes Durcheinander an gleichzeitig erzählten Geschichten.

 

In lockerer Hängung werden figurative Cut-Outs präsentiert. In Acryl auf Pappe ausgeführt, begegnen dem Betrachter märchenhaft und doch doppelbödig erscheinende Menschen sowie tierische Fabelwesen. Die Figuren und Tiere entstammen, wie die Künstlerin erklärt, ihrer Vorstellung und ihren Träumen. Manchmal gehen sie aber auch auf reale Geschichten und Situationen zurück. Vesper zeichnet ohne Vorskizzen: „Ich habe die Figuren im Kopf, zeichne sie schnell“. Die Cut-Outs lassen bisweilen an die oft unterschätzten Meister der Outsider-Art denken. Sarah Marie Vesper hat sich eingehend mit der Heidelberger Prinzhorn-Sammlung beschäftigt, die Werke von psychiatrieerfahrenen Künstlern beherbergt. „Ich finde es sehr interessant, was dort entsteht“, sagt sie.

 

Eher zufällig, nicht bewusst sind Vespers Finelinerzeichnungen auf kleinen Baumastscheiben entstanden. Es sind lakonische, filigrane, stempelartige Bilder. Die Künstlerin hat sie auf Glas angebracht und zu Kompositionen angeordnet. Dabei war für Vesper Gefühl von Freiheit und Weite wichtig.

 

Der Titel der Ausstellung, „home to endless mountains“, ist bewusst gewählt. Er stammt aus einem Gedicht. Für Sarah Marie Vesper transportiert die Sentenz Fragen nach Zugehörigkeit und Heimat. Wo und wann fühlt man sich zu Hause? Zuhause könne alles sein, gleichzeitig sei es begrenzt – so könne man auch „home to endless mountains“ lesen, erzählt Vesper. Ihre künstlerische Heimatsuche kann man in Willingshausen besichtigen. Die Anreise lohnt sich.

 

EUGEN EL

26.12.2014

Kunsthallenleiterin Kati Werkmeister verabschiedet

In einer Feierstunde verabschiedete Bürgermeister Heinrich Vesper die Geschäftsführerin und Leiterin der Kunsthalle Willingshausen, Kati Werkmeister, aus den Diensten der Willingshausen Touristik Betriebsgemeinschaft (WTB). Vesper lobte ihre erfolgreiche Arbeit, das Engagement und das Wirken für Wilingshausen.

Werkmeister habe während ihrer Tätigkeit zahlreiche neue Projekte in der Künstlerkolonie konzipiert und realisiert. Darüber hinaus habe sie ein schlüssiges und zukunftsfähiges Konzept erstellt, das die Künstlerkolonie zu einem wichtigen kulturellen Standort der Region gemacht hat. Neben der professionellen Konzeption von Ausstellungen habe sie die Stipendiaten vor Ort betreut und mit den örtlichen Schulen ein wechselndes Museumspädagogisches Angebot für die Kinder durchgeführt. Federführend hatte die scheidende Geschäftsführerin die Planung und die Projekte für die EuroArt Jahrestagung in 2013 koordiniert und die Vereinigung Malerstübchen mit Rat und Tat unterstützt. Dank ihrer Öffentlichkeitsarbeit und der Optimierung des Außenauftritts sei das Ansehen der Künstlerkolonie enorm gesteigert worden, heißt es.

Bürgermeister Vesper und Ortsvorsteher Reinhold Corell bedauerten das Ausscheiden von Kati Werkmeister. Ihre Einstellung erfolgte für das Projekt Euro Art befristet bis 31. Dezember. Sie bedankten sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Vereinigung Malerstübchen, Helmut Geisel, mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Kunstwerk der aktuellen Stipendiatin zur Erinnerung. (syg)

Text/Foto HNA

Deutschlandradio zu Gast in Willingshausen

Einen Tag lang informierte sich der Sender Deutschlandradio in der Künstlerkolonie Willingshausen, über die aktivitäten.


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Bildhauersymposium "Einschlag"

Fotos: Ralf Urban

Eine Gruppe von sieben professionellen HolzbildhauerInnen ist zwei Wochen in der Schwalm zu Gast und stellt seit 06. Mai unter freiem Himmel im Schlosspark Loshausen Skulpturen aus Eichenholzstämmen her. Das Holz stammt aus heimischen Wäldern und die daraus entstehenden Kunstwerke werden in Willingshausen und Umgebung dauerhaft aufgestellt.

Leitthema des Symposiums sind Märchen und Mythen, die von den Künstlern frei interpretiert und figürlich bis abstrakt umgesetzt werden. Begleitend zur Open-Air-Werkstatt findet in der Kunsthalle Willingshausen eine Ausstellung mit Exponaten der Bildhauer statt.

Das Kulturevent wird veranstaltet vom Kultursommer Nordhessen und der gastgebenden Gemeinde Willingshausen und ist in das Rahmenprogramm „Grimm 2013“ und „Euro-Art“ eingebunden. .

Die teilnehmenden Künstler sind :

Beate Debus, Kristina Fiand, Raimund Göbner, Klaus Hack, Michael Henning, Tim Kregel und Daniela Schönemann.

 

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E-Mobilität jetzt auch in Willingshausen

Elektromobile Bürger und Besucher des Rotkäppchenlandes können sich künftig auf eine flächendeckende Ladeinfrastruktur verlassen: Neunzehn Rotkäppchen-E-Ladesäulen werden zunächst in den sieben Mitgliedskommunen Frielendorf, Gilserberg, Kirchheim, Neukirchen, Oberaula, Schwalmstadt und Willingshausen an touristisch markanten Punkten installiert. In Willingshausen wurde die erste E-Ladesäule zentral am Touriskbüro, Merzhäuser Str. 1, aufgestellt. Desweiteren kann man seine Akkus am Rathaus in Wasenberg, Am Rathaus 2, sowie am Parkplatz hinter dem Landgasthof Bechtel in Zella, Vor der Brücke 4, aufladen.

 

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Förderung vom Hessischen Museumsverband bewilligt

v. l. Bürgermeister Heinrich Vesper, Gemeinde Willingshausen; Dr. Ulrike Adamek, Hessischer Museumsverband;
v. l. Bürgermeister Heinrich Vesper, Dr. Ulrike Adamek, Hessischer Museumsverband; Helmut Geißel, 1. Vorsitzender Vereinig. Malerstübchen; Kati Werkmeister, Leiterin der Kunsthalle Willingshausen;

Frau Dr. Adamek wies darauf hin, dass die Bewilligung beim Hessischen Museumsverband keineswegs selbstverständlich sei und einiger Überzeugungsarbeit bedurfte, die sie und Prof. Dr. Bernd Küster (Vorstandsmitglied im Hessischen Museumsverband, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel und 2. Vorsitzender der Vereinigung Malerstübchen) leisteten. Frau  Dr. Adamek betonte zudem, dass die Bewilligung darauf basiere, dass in Willingshausen auch im Hinblick auf die euroArt-Jahrestagung 2013 einige Veränderungen anstehen. Besonders die geplante Umbaumaßnahme des Gerhardt-von-Reutern-Hauses und die Erweiterung der Ausstellungsräume, die es ermöglichen soll, einen Großteil der Werke des Malerstübchens zu zeigen, sind dafür ausschlaggebend.

Mit der Inventarisierung der Sammlung wird ein wichtiger Schritt getan, um die Aufgaben des Malerstübchens als Museum zu erfüllen: dessen Auftrag sind das Sammeln, Bewahren und Forschen und dies sind die Grundlagen für das Ausstellen und Vermitteln.
Frau Dr. Adamek wies aber auch darauf hin, dass weitere Schritte erfolgen müssen: Nach Ordnung und Inventarisierung der Sammlung sollen ein Sammlungs- und Ausstellungskonzept entwickelt werden, um dem Besucher eine qualitativ hochwertige Dauerausstellung bieten zu können.

Mit der von Prof. Küster kuratierten Ausstellung zu Ludwig Knaus ist vom 17. März bis 10. Juni eine professionell konzipierte Schau mit Meisterwerken des Künstlers und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm in der Kunsthalle zu sehen.
Ein so hohes Niveau soll in Zukunft dauerhaft durch die Unterstützung der Leiterin der Kunsthalle Willingshausen, Kati Werkmeister, bei den Ausstellungen angestrebt werden. Professor Küster wies auch darauf hin, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit in der Künstlerkolonie ist, um die hohen Ziele zu erreichen.

Geschäftsführerwechsel bei der Willingshäuser Touristik GmbH

Helga Weese, Kati Werkmeister, Bgm Heinrich Vesper, Paul Kalbfleisch

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung der Willingshäuser Touristik Betriebsgesellschaft mbH (WTB) verabschiedete Bürgermeister Heinrich Vesper Helga Weese aus ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin.

Gemeinsam mit Paul Kalbfleisch war sie über 7 Jahre in dieser Position aktiv. Mit einem Blumenstrauß und einem Bildgeschenk dankte Bürgermeister Vesper Frau Weese für die Pionierarbeit in der WTB seit der Gründung im Jahre 2004. Weiterhin bedankte er sich für ihre hervorragenden Leistungen für den Tourismus und den vorbildlichen Einsatz für die Erhaltung der Kunst in Willingshausen. Dass die WTB heute so erfolgreich ist, sei ein großer Verdienst von Helga Weese, so der Bürgermeister. Aus gesundheitlichen Gründen scheidet sie auf eigenen Wunsch aus der Position der Geschäftsführerin aus, wird der Willingshäuser Kunst und dem Tourismus aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Als Nachfolgerin wird die Kunsthistorikerin Kati Werkmeister auf Beschluss der Gesellschafterversammlung zur neuen Geschäftsführerin ab Januar 2012 bestellt. Sie wird dann in der bewährten Doppelspitze gemeinsam mit dem Geschäftsführer Paul Kalbfleisch die Herausforderungen der Zukunft meistern. Bürgermeister Vesper beglückwünscht Kati Werkmeister zu ihrer neuen Aufgabe bei der WTB und wünscht den beiden Geschäftsführern eine erfolgreiche, gute Zusammenarbeit.

 

 

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Öffnungszeiten der Ausstellung:

KUNSTHALLE WILLINGSHAUSEN, Merzhäuser Str. 1

Dienstag – Sonntag 14 – 17 Uhr und Samstag/Sonntag auch 10 – 12 Uhr.
Weitere Informationen auch unter www.kuenstlerkolonie.eu

Tel.: 06697-1418

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